


Ein Raum ist nicht immer ein Ort, manchmal ist es ein Gefühl.

ETERNITY
ERFAHRUNGSRÄUME
ein Buch – viele Wege dich zu berühren

Manchmal sind es Worte, die uns dorthin führen, wo keine Worte mehr nötig sind und manchmal sind es nicht Worte die dich dorthin führen, sondern das was hinter den Worten atmet. Das, was immer schon hier ist, bevor ein Gedanke auftaucht. Ein kontemplativer Erfahrungsraum im Gewand eines Buches – eine Erkundung von Sein, Bewusstsein und zeitloser Existenz.
Diese Erfahrungsräume laden dich ein, dir selbst in deiner Tiefe zu begegnen.

Ein Buch über Räume, die nur entstehen, wenn wir die Augen schließen –
und manchmal gerade dann, wenn wir sie öffnen.
Halte inne.
Fühle, wie der Wind der Worte durch deinen Geist streicht, wie die Worte auf dem Papier deine Seele berühren. Lass sie in dich einsinken, wie der Regen die Erde tränkt. Lausche den Sätzen und höre die Stille zwischen ihnen.
Weisheit ist das Erleben –
nicht das Wissen allein.
Die Wurzeln eines Baumes greifen tief in die Erde, seine Zweige tanzen im Wind, doch Baum und Himmel sind eins. So sind auch wir verbunden mit dem, was wir suchen.
Atme den Duft des Waldes, spüre die Erde unter deinen Füßen, lausche dem Ruf des Feuers und fühle:
Alles ist verbunden.
Wir sind Tropfen im Fluss der Zeit, Funken im ewigen Feuer des Seins. Kein Blatt fällt ohne Grund, kein Windhauch ist bedeutungslos. Der Kreis hat sich geschlossen, die Fäden des Lebens haben dich an diesen Punkt geführt.
Liebe ist das Weben des Universums, das Band, das uns alle durchzieht. Liebe ist das, was wir geben und empfangen und doch ist Liebe auch das Nichts, das Loslassen, das Verschwinden in der unendlichen Leere, die zugleich Fülle ist. So wie der Nebel sich auflöst, wenn die Sonne steigt, so verschwindet das „Ich“, wenn wir erkennen, dass wir schon immer verbunden waren. Der Schamane weiß:
Das Leben ist ein Traum –
und wir sind die Träumer.
Die Vergangenheit ist Rauch, die Zukunft ein Schatten, – nur dieser Atemzug ist wirklich – nur dieses Jetzt. Jeder Herzschlag ist eine Geburt, jeder Atemzug ein leiser Tod, in diesem ewigen Kommen und Gehen.
Höre den Ruf des Nichts.
Es spricht im Rauschen der Bäume, im Wispern des Windes, im Schweigen zwischen den Sternen. Diese Räume zeigen nur auf das, was jenseits der Worte liegt.
Wahrheit ist wie Wasser –
sie fließt, sie formt und sie entzieht sich dem Griff.
Du bist der Fluss, du bist das Feuer, du bist der Wind, der durch die Welt streift. Erkenne das Spiel der Gedanken – sie kommen und gehen, wie Wolken am Himmel.
Doch du bist nicht die Wolken –
du bist der Himmel.
In der Leere zwischen den Gedanken liegt die Freiheit. In der Stille zwischen den Klängen die Wahrheit. Alles, was du siehst, ist eine Spiegelung des Unendlichen. Die Dinge sind nicht das, was sie scheinen – sie sind Tore zu einer tieferen Wirklichkeit. Im Raum dazwischen offenbart sich das Mysterium.
Ein Stein in der Hand eines Künstlers ist bereits ein Meisterwerk – verborgen unter Schichten, wartend darauf, freigelegt zu werden. So bist auch du mehr, als du dir vorstellst. In dir ruht ein unentdecktes Universum, ein Licht, das nur darauf wartet, zu erstrahlen.
Lass los.
Lass fließen.
Sei.
Der Kreis schließt sich –
& die Reise beginnt.
Sein.
Atmen.
Fluss.
Welle.
Wind.
Sonne.
Schein.
Kein Warum –
kein Ziel.
Fragen kommen.
Fragen gehen.
Alles ist.
Jetzt.
Du bist nicht jemand.
Du bist.

Wer bin ich?
wer fragt das?
nicht ein Gedanke, sondern die Unruhe
das „Ich“ fragt nach sich selbst
der Spiegel sucht sein Gesicht –
der Traum fragt, wer träumt
die Welle hält inne und will wissen, ob sie Wasser ist
vielleicht glaubst du die Geschichte, die du dir erzählst –
aber du bist weder deine Persona, noch dein Körper
du bist der Inhalt
wenn du heute aufwachst, bist du derselbe wie gestern?
dein Körper hat sich verändert
deine Gedanken sind andere
deine Gefühle kommen und gehen
was bleibt?
wer bemerkt den Körper?
wer sieht die Gedanken kommen und gehen?
wenn du sagst: „Ich bin das Bewusstsein“ –
wer sagt das?
... Stille.
das „Ich“, das du suchst, ist immer einen Schritt zu spät
es erscheint erst, nachdem etwas erlebt wurde
so wie ein Echo, das glaubt, die Stimme zu sein ...
du bist nicht der, der denkt, fühlt oder handelt
und doch geschieht Denken ...
... und doch geschieht Fühlen ...
... und doch geschieht Leben ...
hier beginnt die Verwirrung
denn der Verstand will jemanden finden –
einen Mittelpunkt
einen, der verantwortlich ist
aber was, wenn da niemand ist?
was, wenn das, was du „Ich“ nennst, nur eine Gewohnheit ist?
ein Wort, das Bewegung benennt –
ein Zeigefinger, der auf nichts zeigt
du atmest –
ohne dich
dein Herz schlägt –
ohne Erlaubnis
Gedanken erscheinen –
ohne Autor
wer bist du zwischen zwei Gedanken?
nicht der Gedanke davor –
und nicht der Gedanke danach
Nichts, das man festhalten kann –
und genau das ist es.
das Ich ist ein Durchgang
das Leben fließt hindurch und nennt es „mich“
so wie der Wind durch die Bäume zieht
und das Rascheln für eine Stimme gehalten wird
ja ... und plötzlich kippt die Frage
nicht mehr: wer bin ich?
sondern: warum dachte ich, jemand sein zu müssen?
und vielleicht merkst du auch, dass hier die Suche nicht endet –
sie löst sich einfach auf
du findest dich nicht –
du hörst nur auf, dich zu übersehen
und für einen Moment
– vielleicht nur für einen Atemzug –
ist da kein Ich mehr
nur das, was ist

Erforsche weitere Räume –
im Blog erwarten dich inspirierende Impulse

Lesen heißt, innere Räume betreten. Schreiben heißt, sie erschaffen.

Zeit & Ewigkeit
die Zeit fließt durch unser Leben
wie ein Fluß durch wechselnde Landschaften
mal reißend, mal still
wir bauen Häuser an seinen Ufern
lieben, lachen, wandeln und beginnen neu
jenseits des Flusses steht die Ewigkeit
wie ein alter Baum
dessen Wurzeln wir im Alltag vergessen
während seine Krone uns Schatten schenkt
jeder Herzschlag trägt das Fließen und das Bleiben
wer die Tiefe umarmt, versteht die Stunden
teilst du Zeit, spürt ein anderer die Ewigkeit in dir
teilst du deine Ewigkeit, wird Zeit für beide reich
Fluss und Ufer
Manchmal ist Zeit kein Verlauf – manchmal ist sie ein Raum, der sich öffnet, wenn Erinnerung flüstert. In ETERNITY ERFAHRUNGSRÄUME wandern wir durch Traumlandschaften und Identitätsfragmente, durch Räume, die sich verändern, wenn wir sie betreten.
Ein poetisches Mosaik über Wahrnehmung, Identität, Sein und Bewusstsein.








