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ETERNITY ERFAHRUNGSRÄUME
SOULGARDEN
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Ein Raum ist nicht immer ein Ort, manchmal ist es ein Gefühl.

Image by Annie Spratt

ETERNITY

ERFAHRUNGSRÄUME

ein Buch – viele Wege dich zu berühren

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Manchmal sind es Worte, die uns dorthin führen, wo keine Worte mehr nötig sind und manchmal sind es nicht Worte die dich dorthin führen, sondern das was hinter den Worten atmet. Das, was immer schon hier ist, bevor ein Gedanke auftaucht. Ein kontemplativer Erfahrungsraum im Gewand eines Buches – eine Erkundung von Sein, Bewusstsein und zeitloser Existenz. 

Diese Erfahrungsräume laden dich ein, dir selbst in deiner Tiefe zu begegnen.

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Ein Buch über Räume, die nur entstehen, wenn wir die Augen schließen –
und manchmal gerade dann, wenn wir sie öffnen.

Halte inne.

Fühle, wie der Wind der Worte durch deinen Geist streicht, wie die Worte auf dem Papier deine Seele berühren. Lass sie in dich einsinken, wie der Regen die Erde tränkt. Lausche den Sätzen und höre die Stille zwischen ihnen.

Weisheit ist das Erleben 
nicht das Wissen allein.

Die Wurzeln eines Baumes greifen tief in die Erde, seine Zweige tanzen im Wind, doch Baum und Himmel sind eins. So sind auch wir verbunden mit dem, was wir suchen.

Atme den Duft des Waldes, spüre die Erde unter deinen Füßen, lausche dem Ruf des Feuers und fühle: 

 
Alles ist verbunden. 
 
Wir sind Tropfen im Fluss der Zeit, Funken im ewigen Feuer des Seins. Kein Blatt fällt ohne Grund, kein Windhauch ist bedeutungslos. Der Kreis hat sich geschlossen, die Fäden des Lebens haben dich an diesen Punkt geführt.

Liebe ist das Weben des Universums, das Band, das uns alle durchzieht. Liebe ist das, was wir geben und empfangen und doch ist Liebe auch das Nichts, das Loslassen, das Verschwinden in der unendlichen Leere, die zugleich Fülle ist. So wie der Nebel sich auflöst, wenn die Sonne steigt, so verschwindet das „Ich“, wenn wir erkennen, dass wir schon immer verbunden waren. Der Schamane weiß: 

Das Leben ist ein Traum 
und wir sind die Träumer. 

 
Die Vergangenheit ist Rauch, die Zukunft ein Schatten, nur dieser Atemzug ist wirklich nur dieses Jetzt. Jeder Herzschlag ist eine Geburt, jeder Atemzug ein leiser Tod, in diesem ewigen Kommen und Gehen.

Höre den Ruf des Nichts.

 

Es spricht im Rauschen der Bäume, im Wispern des Windes, im Schweigen zwischen den Sternen. Diese Räume zeigen nur auf das, was jenseits der Worte liegt.

 

Wahrheit ist wie Wasser 

sie fließt, sie formt und sie entzieht sich dem Griff.

Du bist der Fluss, du bist das Feuer, du bist der Wind, der durch die Welt streift. Erkenne das Spiel der Gedanken – sie kommen und gehen, wie Wolken am Himmel. 

 

Doch du bist nicht die Wolken

du bist der Himmel. 

 

In der Leere zwischen den Gedanken liegt die Freiheit. In der Stille zwischen den Klängen die Wahrheit. Alles, was du siehst, ist eine Spiegelung des Unendlichen. Die Dinge sind nicht das, was sie scheinen  sie sind Tore zu einer tieferen Wirklichkeit. Im Raum dazwischen offenbart sich das Mysterium.

 

Ein Stein in der Hand eines Künstlers ist bereits ein Meisterwerk  verborgen unter Schichten, wartend darauf, freigelegt zu werden. So bist auch du mehr, als du dir vorstellst. In dir ruht ein unentdecktes Universum, ein Licht, das nur darauf wartet, zu erstrahlen.

 

Lass los. 

Lass fließen. 

Sei.

 

Der Kreis schließt sich 

& die Reise beginnt.

Sein.
Atmen.

Fluss.
Welle.
Wind.

Sonne.
Schein.

Kein Warum 
kein Ziel.

Fragen kommen.
Fragen gehen.

Alles ist.
Jetzt.

Du bist nicht jemand.
Du bist.

Image by Agata Samulska

Wer bin ich?

 

wer fragt das?

 

nicht ein Gedanke, sondern die Unruhe

das „Ich“ fragt nach sich selbst

 

der Spiegel sucht sein Gesicht 

der Traum fragt, wer träumt

die Welle hält inne und will wissen, ob sie Wasser ist

 

vielleicht glaubst du die Geschichte, die du dir erzählst 

aber du bist weder deine Persona, noch dein Körper

du bist der Inhalt

 

wenn du heute aufwachst, bist du derselbe wie gestern?

dein Körper hat sich verändert

deine Gedanken sind andere

deine Gefühle kommen und gehen

 

was bleibt?

wer bemerkt den Körper?

wer sieht die Gedanken kommen und gehen?

 

wenn du sagst: „Ich bin das Bewusstsein“ –

wer sagt das?

 

... Stille.

 

das „Ich“, das du suchst, ist immer einen Schritt zu spät

es erscheint erst, nachdem etwas erlebt wurde

so wie ein Echo, das glaubt, die Stimme zu sein ...

du bist nicht der, der denkt, fühlt oder handelt

 

und doch geschieht Denken ...

... und doch geschieht Fühlen ...

... und doch geschieht Leben ...

 

hier beginnt die Verwirrung

 

denn der Verstand will jemanden finden –

einen Mittelpunkt

einen, der verantwortlich ist

 

aber was, wenn da niemand ist?

was, wenn das, was du „Ich“ nennst, nur eine Gewohnheit ist?

ein Wort, das Bewegung benennt –

ein Zeigefinger, der auf nichts zeigt

 

du atmest –

ohne dich

 

dein Herz schlägt –

ohne Erlaubnis

 

Gedanken erscheinen –

ohne Autor

 

wer bist du zwischen zwei Gedanken?

nicht der Gedanke davor –

und nicht der Gedanke danach

 

Nichts, das man festhalten kann –

und genau das ist es.

 

das Ich ist ein Durchgang

 

das Leben fließt hindurch und nennt es „mich“

so wie der Wind durch die Bäume zieht

und das Rascheln für eine Stimme gehalten wird

 

ja ...  und plötzlich kippt die Frage

 

nicht mehr: wer bin ich?

sondern: warum dachte ich, jemand sein zu müssen?

 

und vielleicht merkst du auch, dass hier die Suche nicht endet –

sie löst sich einfach auf

 

du findest dich nicht –

du hörst nur auf, dich zu übersehen

und für einen Moment

– vielleicht nur für einen Atemzug –

ist da kein Ich mehr

nur das, was ist

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Erforsche weitere Räume –

im Blog erwarten dich inspirierende Impulse

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Lesen heißt, innere Räume betreten. Schreiben heißt, sie erschaffen.

Image by pure julia

Zeit & Ewigkeit

die Zeit fließt durch unser Leben

wie ein Fluß durch wechselnde Landschaften

mal reißend, mal still

wir bauen Häuser an seinen Ufern

lieben, lachen, wandeln und beginnen neu

jenseits des Flusses steht die Ewigkeit

wie ein alter Baum

dessen Wurzeln wir im Alltag vergessen

während seine Krone uns Schatten schenkt

jeder Herzschlag trägt das Fließen und das Bleiben

wer die Tiefe umarmt, versteht die Stunden

teilst du Zeit, spürt ein anderer die Ewigkeit in dir

teilst du deine Ewigkeit, wird Zeit für beide reich

Fluss und Ufer

Manchmal ist Zeit kein Verlauf – manchmal ist sie ein Raum, der sich öffnet, wenn Erinnerung flüstert. In ETERNITY ERFAHRUNGSRÄUME wandern wir durch Traumlandschaften und Identitätsfragmente, durch Räume, die sich verändern, wenn wir sie betreten.
Ein poetisches Mosaik über Wahrnehmung, Identität, Sein und Bewusstsein.

Image by Léonard
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Wurzeln im Herzen – 

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